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Prävention – Fördere Deine Gesundheit

Dein Körper versucht immer, sich selbst zu heilen.

Deshalb ist es die grundlegende Herausforderung jedes Menschen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Auch du kannst dir diesen Grundsatz zu eigen machen, indem du generell eine gesunde Lebensführung anstrebst. Bei Gesundheitsstörungen solltest du darauf achten, durch begleitende Maßnahmen wie Schonung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und sinnvolle Ernährung, deinen Organismus im Kampf gegen eine Beschwerde zu unterstützen.


Basis-Wissen Gesundheit

Dein Körper ist eine Einheit - und er ist der Spiegel unserer inneren und äußeren Welt.

Bereichere dein Leben und entdecke deine innere Welt, die Freude daran, deinen Körper zu pflegen. Entwickle die Vernunft und die Neugier, deine Gesundheit regelmäßig zu kontrollieren.

Die Säulen der Gesundheit sind: - gesundes Essen und Trinken

- Bewegung

- Entspannung

- ganzheitliches Denken und Handeln Unser Körper ernährt sich durch Bewegung. Ohne Bewegung gerät sein Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Ohne Bewegung wird unser Körper krank. Dabei kann man unterscheiden in: - Deine Körperfunktionen sind im Gleichgewicht

- Du befindest dich im Zustand des Ungleichgewichts, der Dysfunktion, und du hast erste Beschwerden

- Dein Körper hat sich krankhaft verändert, kann sich jedoch noch regenerieren - Die krankhafte Veränderung Deines Körpers ist nicht umkehrbar.

Dies gilt es lokal und global zu betrachten. Denn die sichtbare Krankheit ist meist ein Symptom eine größeren Zusammenhangs im Körper. Man kann sich fragen, wass mußte "falsch laufen", dass ein Symptom entstand?

Um die Körperfunktionen im Gleichgewicht zu halten und so die Gesundheit zu erhalten oder wieder zu verbessern habe ich euch nachfolgend einen kleinen Überblick von Problemthemen und Lösungen zusammengestellt.


Geschlechtsorgane


Faszielle und muskuläre Zugschmerzen in die Hoden Viele Sportler, die mehrmals die Woche Stop-and-Go-Sportarten ausüben (Fußball, Basketball, Volleyball, Handball, Squash, Tennis etc.), haben aufgrund ihrer spezialisierten Rumpf-Beinmuskulatur und den hohen Belastungen in die Hüftbeuger ziehende Schmerzen von der Leiste in die Hoden. Neben gezielten Dehnübungen der Adduktoren und Hüftbeugemuskulatur ist es bei anhaltenden Beschwerden immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Schließt ein Arzt (Hausarzt, Orthopäde, Urologe, Neurologe) eine Erkrankung aus, so ist eine physiotherapeutische sowie osteopathische Behandlung meist geeignet und hilfreich.

Faszielle und muskuläre Zugschmerzen in Bauch und Rücken in der Periode Viele Sportlerinnen, die mehrmals die Woche Stop-and-Go-Sportarten ausüben (Fußball, Basketball, Volleyball, Handball, Squash, Tennis etc.) haben aufgrund ihrer spezialisierten Rumpf-Bein-Muskulatur und den hohen Belastungen in die Hüftbeuger ziehende Schmerzen im Bauch. Dies liegt z.B. daran, dass der stark trainierte Psoas-Muskel die Kontraktionen zum Abtransport alten Blutes verstärkt, da die Eileiter gedrückt werden.

TIPP: Täglich beidseitig für mindestens 2 Minuten Dehnübungen, wie z.B. der Kniestand (Ausfallschritt) und Yogaübungen: Anjaneyasana (Halbmond): Aus dem Kniestand auf der Yogamatte wird ein Fuß vor den Körper gebracht, sodass sich am Knie ein rechter Winkel bildet. Die Arme werden senkrecht nach oben über den Kopf gebracht, dann lässt man den Oberkörper so weit nach hinten sinken, bis man an die Decke schauen kann. Weiteratmen nicht vergessen! Bhujangasana, (die Schlangenpose): entsteht aus der Bauchlage: Während die Hände seitlich vom Brustkorb aufgestützt werden, wird der Oberkörper aufgerichtet und der Blick nach oben gerichtet. Während der gesamten Übung ruhig und gleichmäßig weiteratmen.


Haut- und Bindegewebe


Schönheit kann man essen – Am wirkungsvollsten schützt du deine Haut von innen.

Phytohormone kurbeln die Kollagenbildung an – warum nicht aus dem Schafmilchjoghurt?

Traubenkernöl pflegt mit seinen ungesättigten Fettsäuren jede Hautzelle, auch im Salat.

Kupfer fördert die Bildung von neuem Kollagen: Iss ein Stück Bitterschokolade.

Vitamin A (Retinol) reguliert die Hauterneuerung und Talgproduktion, hemmt Entzündungen, beugt Akne vor. Steckt in Eiern und Käse.

Vitamin C (Ascorbinsäure) unterstützt die Bildung von Kollagen, dem Stützgerüst der Haut. Dazu schützt es die Zellen vor Schäden, stärkt die Hautabwehr gegen Bakterien und Viren. Ideal: täglich ein Löffel Sanddornmark.

Vitamin E (Tocopherol) bindet Feuchtigkeit in der Haut, polstert sie und unterstützt die Zellreparatur.

B-Vitamine halten die Haut jung. Vor allem Biotin und Pantothensäure (Vitamin B5). Sie bremsen vorzeitige Hautalterung und auch das Ergrauen der Haare. Bester Lieferant: Bierhefe – sie enthält 17 Vitamine, 16 Aminosäuren und 14 Mineralien.

Zink und Eisen Zink stärkt das Immunsystem, fördert die Kollagenbildung, sorgt für straffe, elastische Haut. Eisen versorgt alle Zellen mit Sauerstoff, schenkt einen rosigen Teint und ist für die Immunabwehr der Haut wichtig. Ein Mangel führt zu rissigen Lippen, Pilzinfektionen, trockener, fahler Haut und Haarausfall. Darum machen Weizenkeime und Nüsse schön.

Omega-3-Fettsäuren Die Fettsäuren lagern sich in die Zellwände ein, halten jede Körperzelle geschmeidig und jung. Fehlen sie, altert die Haut sichtbar. Gut: der tägliche Löffel Leinöl.

Silizium, auch Kieselsäure genannt, ist für die Struktur von Haut, Haaren und Fingernägeln verantwortlich. Schützt vor brüchigen Nägeln, Haarausfall und schwachem Bindegewebe. Ideal: ein Löffel Kieselsäure im Joghurt.

Hefe ist ein toller Anti-Aging-Wirkstoff für die Haut. Denn Hefe fängt freie Radikale, stärkt die Barriereschicht der Haut und kurbelt die Lipidproduktion der Haut an. Die Zellwände der Hefe enthalten Beta-Glucane, die die Immunzellen der Haut stärken können. Ideal für sensible Haut und Allergiker. Hefe steckt in vielen Gesichtscremes. Extratipp: Selen-Hefe-Tabletten (Apotheke) helfen gleich zweifach gegen freie Radikale.

Waschen mit Waschnüssen Die Schalen der indischen Waschnuss enthalten Saponin. In Wasser geben sie eine seifige Lauge ab. Auch in der Waschmaschine. Statt Waschpulver einfach ein Baumwollsäckchen mit vier bis fünf halben Waschnussschalen zwischen die Wäsche legen. Die Waschnuss eignet sich für Bunt- und Kochwäsche, für 30 bis 90 Grad, für Seide und Wolle. Die Wäsche wird sauber, riecht nicht und fühlt sich weich an, ohne die Umwelt zu verschmutzen. Die Waschnuss bewahrt die Farben der Kleidung und schont die Haut. Gut für Allergiker und Menschen mit Hautproblemen.

500 Gramm gibt’s für 8 bis 12 Euro im Bioladen, Reformhaus oder im Internet. Das reicht für 50 Waschgänge. Bei niedrigeren Waschtemperaturen kann man sie sogar zweimal verwenden.

Tomaten schützen vor Sonnenbrand. Denn ihr Farbstoff Lycopin verlängert die Eigenschutzzeit der Haut.

Kleiner Tipp: Lycopin aus gekochten Tomaten kann der Körper besser verwerten. Vielleicht gibt es deshalb im sonnigen Italien Spaghetti mit Tomatensauce.

Quarkauflage löscht Sonnenbrand: Zu viel Sonne getankt? Streiche eine etwa 1 Millimeter dicke Quarkschicht auf ein Leinentuch und lege das Tuch mit der bestrichenen Seite nach unten auf den Sonnenbrand. Über zwei bis drei Stunden wirken lassen.

Extra Tipp: Ein Blatt Aloe vera teilen und den Saft auf die Haut streichen. Aloe vera-Pflanzen wachsen überall, wo es warm ist. Man bekommt sie in jedem Pflanzenfachhandel. Du kannst auch den Saft als Aloe vera-Gel im Reformhaus oder der Apotheke kaufen.

Schwarztee-Beutel gegen Tränensäcke Gegen Tränensäcke oder andere Schwellungen um die Augen gibt es ein ganz preiswertes Medikament – Teebeutel mit Schwarztee. Er enthält Gerbstoffe, die Gewebe straffen, kleine Gefäßschäden kitten und antientzündlich wirken. Untersuchungen zeigen, dass Schwarztee auch äußerlich gegen Ekzeme, Mückenstiche und Sonnenbrand hilft. Einfach 2 Teebeutel mit heißem (nicht kochendem) Wasser überbrühen, abkühlen lassen und auf die Augen legen.

Kosmetik selber machen Hier ein Cremerezept für trockene Haut: 8 g Tegomuls (Emulgator, der auch in der Lebensmittelindustrie verwendet wird) 10 g Avocado-Öl 10 g Jojoba-Öl 5 g Bienenwachs 1,5 g Cetylalkohol Alle Zutaten auf 70 Grad erhitzen und dann kräftig unter die Fettmasse rühren, bis sie abgekühlt ist. Wer Lust hat, kann noch 30 Tropfen Aloe vera-Konzentrat zugeben.

Meersalz – Hilfe aus dem Meer Entzündungen, Wunden und Hauterkrankungen lassen sich mit Meersalzanwendungen behandeln. Meersalz enthält

84 Mineralien, die entzündungshemmend, hautberuhigend und feuchtigkeitsspeichernd wirken – ideal für eine trockene, schuppende, juckende Haut. Patienten mit chronischen Hautproblemen wird heute noch die Kur am Toten Meer mit seinem extrem hohen Salzgehalt empfohlen. Hol dir das Meersalz in die Badewanne. Meersalzbad: 1 Pfund Meersalz in ein 37 Grad warmes Vollbad einrühren, maximal 20 Minuten darin baden. Salzpeeling fürs Gesicht: Grobes Meersalz und Olivenöl im Verhältnis 1:1 mischen, die Haut gut anfeuchten, vorsichtig einmassieren (nicht auf offene Stellen!), abspülen. Löst Verhornungen, desinfiziert, zaubert einen zarten Teint.


Herz- und Blutkreislauf


Das Herz ist das Organ, das dich von Kopf bis Fuß rund um die Uhr mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Alles, was du für dein Herz-Kreislauf-System tust, kommt deinem ganzen Körper zugute.


Risiken vermeiden

Jedes Kilo weniger entlastet dein Herz. Die gesamte Blutmenge eines Menschen muss ca. 8 Mal pro Minute durch seinen gesamten Körper gepumpt werden. Pro zusätzlichem Kilo Körpergewicht bilden sich ca. 360 km zusätzlicher Blutgefäße für dessen Versorgung. Aus diesem Grund muss das Herz nun mehr Arbeit leisten, um bei der verlängerten Strecke die 8 mal pro Minute weiterhin zu gewährleisten. Aus diesem Grund verdoppelt bereits leichtes Übergewicht das Herzinfarktrisiko.

Demgegenüber hat ein trainierter Herzmuskel ein um 70 Prozent niedrigeres Infarktrisiko.

Zähneputzen

Parodontitis verursacht ein deutlich höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Rauchen

Jede Zigarette verengt die Gefäße um 40 Prozent. 4000 Giftstoffe zerstören die feinen Zellen der Gefäße. Das erhöht das Herzinfarktrisiko um das Zehnfache.

Chronischer Lärm

Lärm erhöht das Infarktrisiko um 30 Prozent. Pro Jahr sterben 2000 Menschen in Deutschland an einem Lärminfarkt.

Schnarchen

Das Atmen durch verengte Atemwege kostet das Herz Kraft, das führt zu hohem Blutdruck. Abhilfe: Schnarchschnuller, Bissschiene, Kinnbinde, Atemmaske oder OP.

Beta-Carotin Wer sich gut damit versorgt, senkt das Herzinfarktrisiko um bis zu 44 Prozent, ein Raucher gar um 60 Prozent. Raucher sollten Beta-Carotin immer zusammen mit anderen Carotinoiden und Vitaminen einnehmen.

Vitamin C erhöht das HDL-Cholesterin, das die Blutgefäße vor Arteriosklerose bewahrt. Zudem recycelt es das Antioxidans Vitamin E.

Vitamin-E-Mangel macht Herzmuskelzellen kaputt und kann Blutarmut (Anämie) auslösen.

Vitamin B12, B6 und Folsäure senken den Homocysteinspiegel. Mit ausreichend B12 gerät das Herz nicht ins Stolpern.

Kalium reguliert den Blutdruck, steuert den Herzschlag und -rhythmus. Kaliummangel stört die Herzfunktion, bis hin zum Herzstillstand.

Kalzium stärkt nicht nur die Knochen, es senkt auch zu hohen Blutdruck.

Chrom senkt das Gesamtcholesterin und verbessert das Verhältnis von gutem HDL-Cholesterin zu gefäßschädigendem LDL-Cholesterin.

Selenmangel erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Zink schützt Blutgefäße, senkt das Arteriosklerose-Risiko.

Olivenöl, Rapsöl, Nussöle (zum Beispiel Walnussöl) und täglich ein Teelöffel Leinöl schützen deine Gefäße. Meide rotes Fleisch, fette Wurst und gehärtete Fette.

Soja meiden Obwohl Soja und Tofu viel Kalzium enthalten, welches künstlich zugesetzt werden muss, ist Soja nach neuesten Erkenntnissen und Studien gesundheitsschädlich. Ein Glas Sojamilch enthält so viele weibliche Hormone wie drei Antibabypillen gleichzeitig. Dies schadet bei Männern der Spermienqualität, führt zu Brust- und Bauchbildung und erhöht das Tumorrisiko bei Frauen. Auch bei Mädchen führt es bereits im Alter von drei Jahren zu verfrühter Brustentwicklung.

Eiweiß Wer auf ausreichend Eiweiß achtet, also Fisch, Wild, Ziegenmilch (Kuhmilch ist zu vermeiden), Eier, Geflügel, Hülsenfrüchte verzehrt, senkt sein Infarktrisiko um 25 Prozent.

Seefisch Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch reduzieren das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent. Sie enthalten herzschützende Omega-3-Fettsäuren. Davon brauchst du täglich 1 Gramm, das entspricht zwei großen Scheiben Lachs oder einer Fischölkapsel.

Kohlenhydrate Zu viele davon erhöhen die Blutfettwerte, senken das gute HDL-Cholesterin, fördern Gefäßentzündungen und das Infarktrisiko.

Ballaststoffe Erhöht man die tägliche Aufnahme von Gemüse, Obst und Vollkornprodukten um 10 Gramm, sinkt das Infarktrisiko um 19 Prozent.

Apfel Täglich ein Apfel auf nüchternen Magen senkt den Cholesterinspiegel und die Blutfette. Zwei Äpfel am Tag reduzieren die Risiken für Typ 2 Diabetes um 27 Prozent, für Schlaganfall um 25 Prozent und für Herzkrankheiten um 25 Prozent.

Beeren Flavonoide, Polyphenole, Anthozyane sind die gesunden Farbstoffe der Beeren, die freie Radikale im Blut einfangen und so die Gefäße schützen. Täglich eine Handvoll wäre sinnvoll.

Nüsse Iss täglich 20 Gramm Nüsse! Damit senkst du das Herzinfarktrisiko um 40 Prozent. Nüsse enthalten herzschützende Stoffe wie Vitamin E, Kalium, Kupfer, B-Vitamine, Magnesium, Phytosterine und Arginin. Daraus bildet sich im Körper Stickoxid, welches die Gefäße weitet, Blutgerinsel verhindert, den Blutdruck senkt, das Immunsystem und die Nervenfunktionen stärkt und vor Krebszellen schützt.

Gemüsesaft Gemüsesaft liefert optimalen Herzschutz, da er Folsäure enthält, welche das gefäßgefährliche Homocystein in Schach hält. Vitamin E hält die Gefäße elastisch. Vitamin C hemmt die Entzündung in den Gefäßen, Magnesium weitet die Adern, Kalium senkt den Blutdruck und entspannt das Herz.

Wasser Ideal wäre jede Stunde ein Glas Wasser. Die meisten Menschen sind ständig dehydriert, das Blut ist verdickt, das Herz muss stärker arbeiten, das Gehirn wird träge. Demenz kann im Alter die Folge sein.

Grüner Tee Nach einer Tasse grünem Tee verbessert sich die Blutdurchflussgeschwindigkeit innerhalb von 30 Minuten um

30 Prozent. Dies senkt den Blutdruck. Auch senkt er das LDL-Cholesterin und steigert die guten HDL-Werte. Tee vermindert das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zudem an Tumoren zu erkranken.


Immunsystem stärken


Eiweiß L-Carnitin, Arginin, Glutamin, Cystein, Glutathion und Methionin sind die Eiweißbausteine, die dein Körper braucht, um daraus Abwehrzellen zu bauen.

Iss täglich bis zu dreimal Eiweiß, vor allem wenn du krank bist. Immerhin besteht dein Immunsystem aus insgesamt etwa 1,5 Kilo Eiweiß.

Vitamin A Dein Körper benötigt es, um Antikörper und Fresszellen zu bilden, und es stabilisiert die Gesundheit. Es steckt in Naturjogurt, der gleichzeitig die Darmflora stärkt.

Vitamin D wird benötigt für Lymphozytenbildung. Ein Vitamin D-Mangel führt zur erhöhten Infektanfälligkeit. Iss häufiger Eier und Hering. Täglich bis zu 30 Minuten Sonnenlicht sind notwendig für die Vitamin-D-Produktion.

Vitamin E lindert Entzündungen, fördert die Reifung von Immunzellen, aktiviert die T-Zellen und schützt als Antioxidans die Abwehrzellen vor freien Radikalen. Olivenöl und Rapsöl sollten deshalb beim Kochen verwendet werden.

Folsäure wird benötigt, um Antikörper zu bilden. Sie kommt in grünem Gemüse vor.

B-Vitamine B1 (Thiamin), B5 (Pantothensäure) und B6 (Pyridoxin) wird für ein starkes Immunsystem benötigt, sowie zur Bildung von Antikörpern, Fresszellen und Killerzellen. Hefeflocken enthalten es und können dem Müsli beigemischt werden.

Vitamin C ist ein Hauptvitamin der Immunzellen; deswegen ist es im Falle einer Erkältung sinnvoll, jede Stunde ein Glas Zitronenwasser zu trinken. Das verkürzt die Erkältungsdauer um bis zu 20 Prozent.

Selen hemmt die Vermehrung von Viren im Körper und wird zur Produktion von Abwehrzellen benötigt. Besonders viel davon steckt in der Kokosnuss. Ein Selenspiegel von 150 Mikrogramm schützt vor Krebs (und ist im Blutbild sichtbar). Da jedoch im täglichen Essen zu wenig vorkommt, ist es sinnvoll, in der Apotheke nach einem Ergänzungspräparat zu fragen.

Zink ist für die Herstellung und Produktion von spezialisierten Abwehrzellen der Thymusdrüse notwendig. Es verringert deutlich Dauer und Schwere grippaler Infekte. Es kommt besonders in Biorindfleisch vor, weswegen bei Erkältung eine Fleischbrühe gut hilft.

Propolis ist ein Harz von der Honigbiene, gibt es in Form von Propolistropfen in der Apotheke und im Reformhaus. Es fängt freie Radikale, schützt vor Bakterien, Viren, Pilzen und vor Infektionen wie auch Erkältungen, hemmt Entzündungen. Lediglich Bienenallergiker sollten darauf verzichten.

Zwiebeln für Hals und Lunge Die ätherischen Öle der Zwiebel wirken als natürliches Antibiotikum. Sie enthalten Zink, hemmen damit die Freisetzung von Histamin bei Allergikern und kräftigen den Stoffwechsel. Darin steckt auch viel Vitamin C und schützt damit gegen Husten, Schnupfen und Erkältung. Bei Erkältung und Halsbeschwerden lasse mehrere Stunden Zwiebelscheiben in einem Viertelliter anfangs lauwarmen Wassers ziehen und trinke dann mehrmals täglich einen Schluck davon.

Pestwurz bei Heuschnupfen Präparate aus Pestwurz (Apotheke) helfen genauso gut gegen Heuschnupfen wie Antihistaminikum, jedoch ohne die Nebenwirkung von Müdigkeit.


Zahngesundheit


Zahnstein selbst eintfernen – In Asien erhitzt man in einem Glass Wasser 2 Teelöffel Kokosöl mit einem Teelöffel Kurkuma und 10 Tropfen Gewürznelken-Öl. Man rührt es gut um und nimmt dann eine großen Esslöffel voll davon in den Mund. Dort belässt man es für ca. 20 Minuten und umspült damit die Zähne. Man schluckt es jedoch in keinem Fall! Danach spuckt man es in ein Papiertuch und entsorgt es im Müllsack. (Nicht ins Klo oder Abfluss, wegen dem Öl) Dann spülst du dir den Mund mit Wasser aus und putzt dir die Zähne mit Zahnpasta. Dabei löst sich der Zahnstein.

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